Eine sinnvolle und gerechte Bankenunion

Antragsteller: Juso Kreisverband Heilbronn

Empfänger: Juso Bundeskongress, SPD Bundesparteitag

Auf europäischer Ebene werden momentan viele notwendigen Gesetze zum Thema

Bankenregulierung behandelt. Eines davon ist die sogenannte Bankenunion.

Hierbei soll es eine einheitliche Aufsicht der größten europäischen Banken geben, sowie

eine einheitliche europäische Einlagensicherung und einen einheitlichen europäischen Abwicklungsfonds für gescheiterte Banken.

Hierbei sind den Jusos einige Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten aufgefallen.

Deshalb fordern wir:

-Die Beiträge in den einheitlichen Abwicklungsfonds sollen fortan anhand der

Bilanzsumme bemessen werden anstatt wie bisher angedacht anhand der sicheren

Einlagen. (Bemessungsgrundlage für die Beiträge = Bilanzsumme)

Die sonstigen Abzüge von der Bemessungsgrundlage (z.B. das Risikoprofil eines

Kreditinstituts und die Einlagensicherungsparameter) sollen, wie bereits im Gesetzestext

festgehalten, so belassen werden.

-Banken sollen ab 2016 über 12 Jahre hinweg 165 Mrd. Euro in den Abwicklungsfonds

einzahlen, was ca. 3 Prozent der europäischen Einlagen entspricht.

Die bisher angedachten 55 Mrd. Euro reichen im Falle einer systemischen Krise nicht aus.

Begründung:

erfolgt mündlich