Geschichte ist auch Gegenwart!

 Zur Weiterleitung an die Landtagsfraktion

  Aus der Geschichte können und müssen wir lernen. Gerade bei demokratiefeindlichen
  Strukturen und Verhaltensmustern ist es umso wichtiger, dass die Schüler*innen
  informiert und wachsam sind. Durch die Erkenntnis, dass Strukturen, Ansichten und
  Rhetoriken von damals auch heute noch ihren Platz in unserer Gesellschaft haben,
  festigen wir das Demokratieverständnis eine*r jede*n Schüler*in. Ein Bezug zur
  Gegenwart stellt auch automatisch ein größeres Interesse gegenüber den Themen her.
  Das Gefühl zu haben, dass man selbst eine Person sein kann, die sich für die
  Demokratie und für ihre unverhandelbaren Werte einsetzt, so wie es bereits Personen
  in unserer Vergangenheit getan haben, macht ein weiteres Mal deutlich, wie wichtig
  die Demokratie für jede*n in der Gesellschaft ist.

  Daher fordern wir:

  •   Eine Ergänzung der Bildungspläne der jeweiligen Schularten im Fach Geschichte
      von allgemeinpolitischen Strömungen, Strukturen und Kommunikationsstrategien
     von
      vergangenen Jahrzehnten im Vergleich zu gegenwärtigen Geschehnissen.
  •   Eine Ergänzung der Bildungspläne der jeweiligen Schularten im Fach Geschichte
      bezüglich der Bedeutung und Auswirkung von Demokratiefeindlichkeit auf Politik
      und Gesellschaft. Hier sollen ebenfalls Gemeinsamkeiten und Unterschiede
      zwischen Vergangenheit und Gegenwart beschrieben und bewertet werden.
  •   Eine Ergänzung der Bildungspläne der jeweiligen Schularten im Fach Geschichte
      bezüglich des Umgangs mit Demokratiefeindlichkeit in Politik und Gesellschaft.
      Hier sollen ebenfalls Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Vergangenheit
      und Gegenwart beschrieben und bewertet werden.