Für eine Ende der Abschiebungen von Jesid:innen


Weiterleitung: 
Juso-BundeskongressSPD-Landesparteitag, SPD-Bundestagsfraktion, SPD-
  Bundesparteitag

  Am 19. Januar 2023 erkannte der Deutsche Bundestag den 74. Völkermord an den
  Jesid:innen offiziell an und versprach, dass diese Gemeinschaft vor einem weiteren
  Genozid geschützt werden soll. Dennoch werden bis heute viele Angehörige dieser
  Minderheit aus Deutschland abgeschoben, obwohl sie bereits gut integriert sind und
  sich aktiv in unserer Gesellschaft einbringen. Wir Jusos setzen uns daher für einen
  dauerhaften Schutz und die Integration von geflüchteten Jesid:innen in Deutschland
  ein. Denn um dem Schutzversprechen gerecht zu werden und einen erneuten Völkermord
 zu
  verhindern, müssen Jesid:innen in Deutschland eine sichere Zukunft erhalten.

  Unsere Forderungen:
  1. Einen sofortigen Abschiebestopp für Jesid:innen unter Berücksichtigung ihrer
  besonderen Schutzbedürftigkeit.

  2. Eine Langfristige Bleibeperspektiven für Jesid:innen:

  •   Ein erleichterter Zugang zum dauerhaften Aufenthaltsrecht und zur
      Staatsbürgerschaft
  •   Unterstützung bei der Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft.

  3. Eine klare Differenzierung zwischen Kriminalität und schutzbedürftigen Gruppen:
  Keine Pauschalisierung oder Diskriminierung von geflüchteten Jesid:innen.

  4. Stärkere politische Unterstützung für Jesid:innen:

  •   Die SPD als auch Jusos auf Landes- und Bundesebene sollen sich aktiv für den
      Schutz dieser Gruppe aussprechen und einsetzen.
  •   Forderung an die Bundesregierung, bestehende Schutzversprechen konsequent
      umzusetzen.