European Liberation Day – Reduktion von Abhängigkeiten und Unterstützung der deutschen und europäischen IT Service Branche

Die US-amerikanischen Technologie Konzerne wie beispielsweise Alphabet, Amazon, Meta
  und Microsoft dominieren mit ihren Produkten ihre jeweiligen Märkte. Diese Dominanz
  reicht bis zu einem Quasi-Monopol in einigen Bereichen, gut erkennbar an der
  Suchmaschine Google oder dem Browser Chrome. Auch besitzen US-Unternehmen, bis auf
  die Plattform TikTok, alle größeren Social-Media-Plattformen.

  In Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Spannungen zwischen den Vereinigten
  Staaten von Amerika und der Europäischen Union fordern wir zum einen das Aufbrechen
  der Quasi-Monopolstellung dieser sogenannten “Techgiganten”, die Schaffung und/oder
  Förderung bereits vorhandener deutscher und europäischer Alternativen sowie eine
  bessere Moderation von extremistischen, demokratiefeindlichen und/oder hetzerischen
  Inhalten auf Social-Media-Plattformen.

  Zur Erreichung dieser Forderungen sollen Förderungen, Investitionen sowie staatliche
  Beteiligungen an deutschen und europäischen Unternehmen, welche ähnliche,
  aussichtsreiche Produkte im Bereich von Office Produkten, Suchmaschinen, Cloud-
  Lösungen, Online Shops herstellen, geprüft werden. Um die Unabhängigkeit von US-
  amerikanischen Unternehmen zu reduzieren, müssen diese Anwendungen, nach
  erfolgreicher Testphase, durch öffentliche Institutionen und Behörden verwendet
  werden. Die Datenspeicherung und -verarbeitung von Cloud-Lösungen muss auf Servern
  erfolgen, die sich im Raum der Europäischen Union befinden. Um den Wissensaufbau im
  IT-Bereich zu fördern, sollen strategische Partnerschaften mit ausgewählten Regionen
  und Staaten erfolgen. Zudem fordern wir die Schaffung eines harmonisierten
  regulatorischen Umfelds für die Tech-Industrie, um gemeinsame Standards aufzubauen,
  Kunden zu schützen und die erfolgreiche Gründung neuer Unternehmen in der IT-Branche
  zu erleichtern.

  Des Weiteren fordern wir die bereits angesprochene bessere, im angemessenen Rahmen
  stattfindende Moderation der Social-Media-Plattform. Über 80% der Deutschen sind
 User
  auf mindestens einer Social-Media-Plattform. Das Internet ist kein rechtsfreier
 Raum,
  auch hier müssen deutsche Gesetze eingehalten und durchgesetzt werden, unabhängig
 von
  den Entscheidungen von privaten Unternehmen sowie ausländischen politischen
 Akteuren.
  Darunter fällt auch die Moderation und Löschung extremistischen,
  demokratiefeindlichen und hetzerischen Inhalten auf den Social-Media-Plattformen.
 Die
  Entscheidung dieser unterliegt nicht unilateral dem amtierenden US-Präsidenten, noch
  den jeweiligen Betreibern der Plattformen. In diesem Zuge fordern wir auch die
  finanzielle Unterstützung zum Aufbau von europäischen Social Media Unternehmen .

  Dezentralisierung des europäischen Angebotssystems, Stärkung des Arbeits- und
  Marktschutz sowie Restriktion von Dropship- und White-Label Unternehmen

  Der Online-Händler Amazon baut seit Jahren seine Dominanz im Onlinehandel aus. Stand
  2024 hat Amazon seine Anteile am Online-Handel auf 60% ausgebaut. Dieses
  beunruhigende Wachstum beruht auf der momentanen Onlinehandel Strategie, da diese in
  ihrer momentanen Form zur Monopolbildung anregt. Kleinere Unternehmen, deren
 Produkte
  über klassischen Güteraustausch nicht funktionieren oder von Großkonzernen kopiert
  wurden, sind gezwungen Amazon zu verwenden oder wirtschaftliche Nachteile zu
  erleiden. Diese Marktdominanz spiegelt sich auch im Verhalten dieser Konzerne
  gegenüber Kunden, Partnern und auch den Arbeitnehmern wider. Permanente Überwachung,
  potentielles Verlangen der Tätigkeit über Kurzzeit-Ablenkungen wie das Checken von
  Nachrichten zwischen Tür und Angel zählt bei den Amazon Fahrern zum täglichen
  Geschäft. Wer durch die Überwachung als zu unproduktiv eingestuft wird, läuft auch
  Gefahr, den Job zu verlieren. Diese Verhältnisse sind mit Arbeitsrecht und
  Datenschutz nicht vereinbar. Darum fordern wir die längst überfällige Reform und
  Restriktion dieser Branche, inklusive des Verbots von Apps wie “Mentor” oder „Flex“,
  die diese Überwachung ermöglichen.

  Wir fordern einen Umschwung in der generellen Markt-Architektur, um kleine
  Verkehrsunternehmen zu stärken und den Zyklus der Monopolbildung zu unterbinden.
 Dazu
  schlagen wir ein dezentralisiertes europäisches Angebotssystem vor, in dem
 Hersteller
  ihre Waren ins System einpflegen können und Online Verkaufshäuser diese Produkte aus
  dem System abfragen und Ihren Nutzern präsentieren können.

  Dies soll ermöglichen, dass neue kleine Unternehmen nicht von den endlosen Katalogen
  der Großunternehmen erschlagen werden, sondern rasch mit einer großen Vielfalt an
 den
  Markt treten können. Des Weiteren erlaubt es Logistikunternehmen, sich leichter an
  den Verkaufsprozessen zu beteiligen. Dieses System etabliert sowohl bei der Wahl des
  Online-Verkaufshauses als auch bei der Waren Transportation einen freieren und
  stärkeren europäischen Markt.

  Zudem werden immer häufiger über sogenannte “Dropship-Unternehmen” oder “White Label
  Verkäufer” neue Waren auf diversen Onlineplattformen für ein Vielfaches des
  originalen Preises gestellt und verkauft. Dies führt zu ungerechten Arbeits- und
  Handelsverhältnissen in dem Konzern und damit der gesamten Branche. Allgemein
  verbinden Kunden höhere Kosten mit höherer Qualität. Diese Verbindung wird hier
  ausgenutzt, um Ware mit niedriger Qualität, meist unter schlechten bis
  menschenverachtenden Arbeitsbedingungen hergestellt, nur geringfügig günstiger als
  die europäischen Gegenstücke zu verkaufen. Dadurch werden Geldgewinne für einzelne
  Personen erzielt. Dies schädigt sowohl den Kunden als auch die europäische
  Wirtschaft, da die meistverkauften Güter nicht aus der heimischen Produktion
 stammen.
  Deswegen fordern wir eine explizite Beschreibung dieser Produkte als Dropship oder
  White Label sowie zusätzlich explizite Beschreibungen von europäischen Produkten.
  Zusätzlich wollen wir, dass die Verordnung (EG) Nr. 1186/2009 Kapitel 5 Absatz 2
  außer Kraft gesetzt werden soll, da dies sowohl umweltschädlich ist als auch den
  einzelnen Mitgliedstaaten der EU Einnahmen in ausgesetzten Zollgebühren kostet, um
  Waren außerhalb der Europäischen Union zu kaufen.