Weiterleitung an: SPD Bundestagsfraktion
Wir Jusos fordern die Einführung einer Zuckersteuer auf Getränke in Höhe von 0,20 EUR
pro Liter.
Die Implementierung einer Zuckersteuer auf stark zuckerhaltige Getränke,
insbesondere auf Softdrinks, Energydrinks und aromatisierte Milchgetränke mit einem
Zuckergehalt von mehr als 5 g pro 100 ml, zielt darauf ab, einen Beitrag zu einer
gesunden und bewussten Ernährung zu leisten.
Von dieser Regelung sind Fruchtsäfte mit einem Fruchtanteil von 100 % explizit
ausgenommen.
Die vorliegende Untersuchung zielt darauf ab, durch die Implementierung einer
spezifischen Zuckersteuer eine nachhaltige Reduktion des Konsums stark
zuckerhaltiger
Produkte zu bewirken. Dies fördert eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung,
die nicht nur die kognitive Leistungsfähigkeit verbessert, sondern auch Menschen vor
den Folgen von Übergewicht schützt und die psychische Widerstandsfähigkeit stärkt.
Ziel ist die Förderung einer gesunden Ernährung und die Reduktion
ernährungsbedingter
Gesundheitsrisiken wie Übergewicht, Diabetes Typ 2, Karies sowie psychischer und
kognitiver Beeinträchtigungen. Studien belegen, dass übermäßiger Zuckerkonsum
negative Auswirkungen auf Konzentration, Gedächtnis und psychische Gesundheit hat.
Die Steuer soll langfristig Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit
steigern.
Begründung
Erkrankungen, die traditionell vorwiegend bei Erwachsenen beobachtet wurden, treten nun vermehrt auch im Kindesalter auf. (https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/softdrinks-diabetes-100.html, 2025)
Zucker beeinträchtigt nachweislich die Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnisleistung und emotionale Stabilität, besonders in der Wachstumsphase.
Mehrere Studien belegen: Übermäßiger Zuckerkonsum führt langfristig zu einer signifikanten Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit, was unsere Konzentrationsfähigkeit, unser Gedächtnis und damit letztlich unsere Effizienz erheblich mindert und fördert Angststörungen sowie depressive Symptome.
(https://www.kzvnr.de/aktuelles/news/detail/hoher-zuckerkonsum-erhoeht-risiko-fuer-depressionen, 2025)
