Teilhabe darf nichts kosten! Selbstbeteiligung bei Ergotherapien streichen

Antragssteller*in: Juso-Kreisverband Neckar-Odenwald, Juso-Kreisverband Rhein-Neckar

 
  Weiterleitung an: SPD-Landesparteitag, SPD-Bundestagsfraktion, 

  Eine Ergotherapie ist für viele Menschen ein notwendiges Mittel, um am
  gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, ihrer Arbeit nachzugehen und ihr
  Privatleben eigenständig zu gestalten.

  Ob nach einem Schlaganfall oder in Folge einer Entwicklungsstörung, eine
  ergotherapeutische Behandlung ist keine nette Bonusleistung, sondern eine wichtige
  inklusive fördernde Behandlungs- bzw. Rehabilitationsmaßnahme, von der auch wir als
  Gesellschaft profitieren und für die Betroffene nicht zusätzlich in die eigene
 Tasche
  greifen sollten, gerade unter dem Gesichtspunkt, dass einige Krankenkassen die
 Kosten
  für evidenzlose, homöopathische Präparate bis zu einer jeweils bestimmten Summe
  vollständig übernehmen.

  Deshalb fordern wir, dass die SPD sich für die ersatzlose Streichung der für
  volljährige Patient*innen anfallenden Eigenbeteiligung i. H. V. je 10 % der
  Therapiekosten und 10 € für die Verordnung in den Kassen der Gesetzlichen
  Krankenversicherung und eine volle Übernahme der Behandlungskosten durch ebendiese
  einsetzt.

Begründung

erfolgt mündlich