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Klimagerechte Stadtplanung ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit.
Städte und Gemeinden stehen vor der Aufgabe, sowohl auf die Klimakrise zu reagieren
als auch soziale Gerechtigkeit und Teilhabe sicherzustellen. Wir fordern daher eine
deutliche Stärkung kommunaler Förderprogramme, die klimagerechte Maßnahmen in der
Stadtplanung ermöglichen und beschleunigen.
Dazu gehört insbesondere:
- die Ausweitung bestehender Landes- und Bundesförderungen für Maßnahmen wie
Dach-
und Fassadenbegrünung, die Entsiegelung von Flächen, klimaresiliente
Infrastruktur (z. B. Hitzeschutz, Schwammstadtkonzepte) , Baumbepflanzung sowie
die Sanierung
öffentlicher Gebäude nach energetischen Standards. - die Schaffung eines niederschwelligen Förderfonds auf Landesebene, der kleinen
und mittleren Kommunen ermöglicht, schnell und unbürokratisch
Klimaschutzprojekte im Bereich Stadtplanung umzusetzen. - die Verknüpfung klimagerechter Stadtplanung mit sozialen Kriterien, etwa durch
die gezielte Förderung von Projekten im genossenschaftlichen und sozialen
Wohnungsbau, in benachteiligten
Stadtteilen oder im Zusammenhang mit gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung.
Gerade finanzschwache Kommunen müssen in die Lage versetzt werden, diese
Fördermittel
nicht nur zu beantragen, sondern sie auch sinnvoll zu nutzen. Deshalb braucht es
Beratungs- und Unterstützungskapazitäten auf Landesebene, die die Kommunen bei
Planung, Antragstellung und Umsetzung begleiten.
Denn eine sozial gerechte Klimapolitik beginnt vor Ort und sie darf nicht vom
Kassenstand der Kommune abhängen.
