Weiterleitung an: SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg
Schulsozialarbeit ist für viele Schüler*innen sehr wichtig. Sie hilft, wenn es zu
Hause schwierig ist, wenn es Streit gibt oder jemand traurig ist. Aber in manchen
Orten gibt es zu wenige Schulsozialarbeiter*innen – weil das Geld fehlt. Das ist
unfair. Das Land sollte deshalb mithelfen, die Kosten zu tragen.
Die Versammlung möge deshalb beschließen: Die SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg
soll sich dafür einsetzen, dass das Land die Kosten für die Schulsozialarbeit
übernimmt und eine verlässliche, dauerhafte Finanzierung sicherstellt, insbesondere
durch eine landesseitige Finanzierung der Personalkosten, wobei die bedarfsgerechte
Planung und Ausgestaltung weiterhin durch die Kommunen im Rahmen der Kinder- und
Jugendhilfe erfolgt, mit dem Ziel eines Betreuungsschlüssels von einer
Schulsozialarbeiterin bzw. einem Schulsozialarbeiter pro 250 Schüler*innen,
mindestens jedoch eine Stelle pro Schule.
So können Kommunen entlastet werden – und es kann an jeder Schule genug
Schulsozialarbeit geben. Denn Kinder und Jugendliche brauchen Unterstützung bei
Problemen, Druck oder Stress – und das sollte nicht davon abhängen, wie viel Geld
die
Stadt hat.
