Kräfte bündeln und jungsozialistische Debatten erweitern 

Die Jusos Baden-Württemberg sollen zu ihren stattfindenden Landesausschüssen (LAs)
 auch Vertreter:innen anderer progressiven, nicht parteilich gebundenen
 Jugendorganisationen einladen. Diese eingeladenen Jugendorganisationen sollen auf
 allen Landesausschüssen als beratende Mitglieder Rederecht, allerdings kein
 Stimmrecht erhalten. Jede der eingeladenen Jugendorganisationen kann dann zwei
 Personen zu den Landesausschüssen entsenden. Die Einladungen gehen an die
 Landesvorstände der Jugendorganisationen, diese sind dann jedoch frei darin, wen Sie
 zu unserem Landesausschuss schicken. 

 Folgende Jugendorganisationen sollen zu allen Landesausschüssen eingeladen werden: 

  •  SJD die Falken
  •  DGB Jugend BW  

Begründung

In Zeiten eines immer stärker voranschreitenden Rechtsrucks in unserer Gesellschaft muss unsere Aufgabe sein, breite Bündnisse gegen diese Entwicklungen zu schließen. Ein Teil kann sein, in den inhaltlichen Austausch mit diesen Organisationen zu gehen und Gemeinsamkeiten und Anknüpfungspunkte miteinander zu finden. Ein weiterer Punkt dessen soll sein, unsere Beschlusslagen zu erweitern und zu konkretisieren. Genau aus diesem Grund gibt es diesen Antrag. Es ist klar, dass dies nicht ein Allheilmittel sein kann, jedoch kann es ein Anfang sein, breitere Bündnisse zu schließen.

Die Landesvorstände der Jugendorganisationen sind deshalb frei darin, wen Sie auf unsere Landesausschüsse schicken, da uns bewusst sein muss, dass es nicht die erste Priorität von führenden Personen in anderen Jugendorganisationen ist, auf Veranstaltungen von den Jusos BW zu sein und es zu langen Anreisen kommen kann. Mit dieser Regelung könnten dann auch Mitglieder der anderen Jugendorganisationen, die näher am Veranstaltungsort des LAs wohnen, dieses Recht wahrnehmen. Zudem ist damit sichergestellt, dass Personen, die Mitglieder der Jusos BW und gleichzeitig Vorsitzende einer der oben genannten Jugendorganisationen sind, nicht in doppelter Funktion auf den Landesausschüssen sind, wenn das nicht gewollt ist.

Die oben genannte Nennung von Jugendorganisationen soll bewusst keine abschließende sein. Ergänzt oder streicht gerne noch die genannten Jugendorgas mithilfe von Änderungsanträgen.